Freitag, 1. März 2013

Atlantis, Aquarium and the Green Parrot

Bevor ich mich gestern mit Sophia und Corinna (die im Krankenhaus ein Praktikum machen) an der Bacardi Rum Bar traf, kaufte ich noch eine Prepaid-SIM-Karte für mein Handy, das naürlich mit der deutschen SIM-Karte hier kein einziges Netz erkennt. Beim Wechseln der SIM-Karten ging dann mein Handy nicht mehr an. Kapputto tuto - dachte ich. 
Heute weiß ich: ein bisschen pusten und über die Akkukontakte schrubbeln hilft.
Ihr könnt mich jetzt hier unter +1242 4234622 erreichen.
Das wusste ich aber gestern leider noch nicht. Das ist wichtig für den folgenden Verlauf des Tages:

Zusammen gingen wir dann über die Brücke auf die Nachbarinsel "Paradise Island", auf der eine unglaublich große Hotelanlage existiert: "Atlantis"


Wir gingen durch das Casino bis uns ein Türsteher mit der Frage nach unseren Zimmerkarten stoppte und nicht passieren lassen wollte. Na toll, David, der Holländer hat gesagt, dass er nach 17 Uhr immer dort hindurch kam.
Wir wählten einen anderen Eingang. 
"Welcome to Atlantis! No visitors without roomcards beyond this point." ...oder so ähnlich, stand da auf einem Schild.

Wir haben leider nur "Welcome to Atlantis!" verstanden...




Das Aquarium war toll! Alles sah nach dem versunkenen Atlantis aus.

Gelbes Riesen-Seepferdchen:



Nach dem Aquarium schauten wir uns noch ein bisschen die Hotelanlage an.  (Wenn wir schonmal hier sind.) Das da im Hintergrund ist übrigens Corinna. ;-)


Zurück gingen wir wieder am Yachthafen vorbei und philosophierten darüber, wie unser zukünftiges Boot auszusehen habe.
Da mein Handy ja nun noch nicht funktionierte, wollten wir von einem Telefonzellen-Terminal Van, unseren Vermieter anrufen, der uns abholen sollte. (So war es vereinbart.) Doch dieses blöde Telefon verschluckte nur mein Geld und wir konnten keinen lokalen Anruf tätigen. In die USA, Übersee...aber ncht auf die Nachbarinsel! 

Corinna und Sophia hatten die Idee Jamie, einen Barkeeper und Manager der Green Parrot Bar am Hafen zu besuchen, den sie von einem vorherigen Besuch über Dan, einer Mieterin hier im Apartment, schon kannten.
Hoffentlich lässt er uns von seinem Handy Van anrufen...

Er erkannte (zum Glück) Corinna und Sophia und fragte uns gleich, was wir trinken wollten (Wir konnten jetzt ja nicht zugeben, dass wir eigentlich nur sein Handy für einen Anruf schnorren wollten.)

Also mixte er uns drei leckere Cocktails, ich bestellte noch eine Portion Pommes für uns und dann setzten wir uns an einen Tisch mit Blick auf unsere 30 Meter-Yacht. Er brachte die Cocktails und setzte sich zu uns. - war ja klar.
Es war aber echt ne nette Runde und irgendwann erzählten wir ganz beiläufig unsere Misere und er kam ganz von selbst auf die Idee, dass wir doch von seinem Handy aus telefonieren könnten! Super Idee hat er da gehabt!

Ich rief Van an und wir verabretetend uns in 15 Minuten unten an der Bushaltestelle an der Brücke.

Anschließend weigerte sich Jamie noch unser Geld anzunehmen. Nichtmal die Pommes durfte ich bezahlen.
Ich hab dann gesagt, dass wir nächstes Mal aufs Bezahlen bestehen würden, was er erneut verneinte.
"Than we will not come back, Jamie!"
"You will."

...okay, es gibt Schlimmeres als einen permanent kostenlosen Cocktail-Anlaufpunkt.


So, das wars soweit von gestern. Hier noch ein Blick auf mein Frühstücksbrötchen, das gerade auf dem schwebenden Kartoffelstampfer knusprig wird.






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