Montag, 11. März 2013

Zoo und Inselhopping Nr. 1: Rose Island

9. März, Samstag

Wir gingen in den Zoo und erwarteten nichts. Denn wer nichts erwartet, kann auch nicht enttäuscht werden. Doch wir waren echt positiv überrascht. Es gab neben vielen Papageien und anderen Vogelarten auch Affen und sogar ein paar Raubkatzen.



Das eine Highlight war die Papageienfütterung (mit genau der Papageienart, die in Australien wie Tauben vorkamen und mit denen ich das dort auch schonmal gemacht habe) und das andere - etwas merkwürdige und lustige Highlight war eine Flamingo-Show, die eigentlich nur daraus bestand, dass ein Tierpfleger die armen Flamingos in einer kleinen Arena im Kreis scheuchte, nach allen 5 Metern stoppte und das Puplikum dafür klatschen sollte. Ein anderer Tierpfleger erzählte währenddessen ein paar Infos über ein Mikrofon. Der Knaller. 
Corinna war anschließend Teil der Show. Das hob das Niveau exponentiell.






10. März, Sonntag

Ab nach Rose Island. Auf dieser Nachbarinsel waren Corinna und Sophia schon einmal und schwärmten seither, dass es dort wirklich schön sei. Nun kann ich das bestätigen.
Sie kannten jemanden, der wen kannte, der uns plötzlich am Hafen, an dem die Fähre ablegen sollte, Freikarten in die Hand drückte. 
Etwas genauer:

Jamie, der Barkeeper, kannte den Matrosen. Der war einen Abend, als ich noch nicht hier war und die beiden den Tag drauf nach Rose Island fahren wollten jedoch in der Bar etwas angetrunken, sodass er die in der Bar am Abend getroffene Abmachung vergaß und sich erst - nachdem Corinna und Sophia bezahlt hatten - auf der Insel an die beiden erinnerte. Daraufhin versprach er, dass wenn die beiden ein nächstes Mal auf die Insel fahren wollen würden, er sie nicht vergessen würde und gab ihnen seine Handynummer.
Und das klappte nun tatsächlich und anstatt Rabatt gab es direkt eine Freikarte in die Hand. Auch für mich, obwohl ich beim ersten Mal nicht dabei war und ihn noch nicht kannte. (Corinna schrieb ihm am Vortag eine SMS, dass wir nun drei Mädels sein werden, die auf der Bank vor der Fähre ganz unauffällig auf ihn warten würden.)


Blick auf den Hafen und die fetten Dampfer bei Tag. 
Sie entleeren morgens ihren weißen, dickbäuchigen Tennissocken-in-FlipFlops-Inhalt wie einen ausschwärmenden Ameisenstaat, der dann tagsüber wellenartig die Innenstadt überflutet. Am Abend kehren die nun krebsroten Ameisen spätestens beim dritten Tuten ihres Dampfers artig und konditioniert wie der pawlowsche Hund wieder zurück auf ihre schwimmende Stadt. Bepackt mit Tüten voller ganz individuell-typisch für die Bahamas und nirgendwo sonst auf der Welt erhältlichen Einkäufen, wie Gucci-Tasche, Prada-Sonnenbrille, Hardrock-Café-T-Shirt und Senior-Frogs-Cocktail. Natürlich alles original. An Bord geht es dann ab zum Captains Dinner mit Wiener Schnitzel. 
Ich bilde mir ein, die Wasserverdrängung der tiefer einsinkenden Schiffe während des Rückrufs beobachten zu können...

Also, back to basics: Mit bahamian-local-Connections ab auf die Insel!


Die Hinfahrt.

Sorry Nordsee, aber da kannst du leider nicht ganz mithalten.

Nach dem Begrüßungs-Cocktail verbrachten wir den Vormittag am Strand.
 Mit Selbstauslöser.
(Ich hatte idyllische 10 Sekunden, um mich optisch so stressfrei wie möglich zu positionieren. *Plumps*)

 Das Stativ.
...und meine hektischen Fußspuren.

 Aufgrund der hohen Wellen war das Schwimmen auf der Nordseite leider verboten. Im Hintergrund sieht man die hochschlagenden Wellen.

Um 13 Uhr wies unseren Mägen das unterste Schild den Weg.

Kleine Siesta.

Am Nachmittag bin ich auf der Südseite der Insel geschnorchelt. Das Riff war echt toll und schön bunt. Hier mal wieder ein paar Fotos meiner Unterwasserkamera. Um die Fische zu erkennen: Foto anklicken!













Drei zufriedene Kapitäninnen auf dem Weg zurück.

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