Donnerstag, 21. März 2013

Inselhopping Nr 2: Eleuthera

15. März, Freitag

Wir flogen von Nassau nach Eleuthra. 
Dass es wahrscheinlich ein etwas kleineres Flugzeug, als das, welches mich über den Atlantik flog, sein würde ahnte ich ja schon, aber: 
SO klein? Herje, mit Propeller...
Die Passagiere gingen über das Rollfeld einfach querfeldein zum Flughafen-"häuschen".
Der Flughafen in Eleuthra war optisch eher ein kleiner Busbahnhof. Das Gepäck nahm man direkt vom Trolli herunter. Anschließend flog das Flugzeug mit ca. der Hälfte der Passagiere - die einfach sitzenblieben - weiter zu einem nächsten Inselflughafen.

Van hatte uns sowohl die Flugtickets (er arbeitet bei Bahamas Air) als auch die Unterkunft über Connections besorgt. Seine ehemalige Nachbarin Tiffany hat in Eleuthera ein Motel mit Restaurant. Sie holte uns vom Flughafen ab und anstatt - was wir dachten - zum Motel zu fahren und dann ein Auto mieten zu müssen - startete sie mit uns eine Sightseeingtour.

Zuerst ging es zur "Preachers Cave". Sie diente 16huntertnochwas gestranteten Seeleuten als Unterschlupf - leider für ihr ganzes restliches Leben. ...was hätten die um ein Handy gegeben...


 Eingang.

 Loch in der Decke.

Von innen.

Hier sind sie gestrandet. 
Ob sie damals die Farbe des Wassers zu schätzen wussten ist zu bezweifeln, denn sie nannten die Bucht:
"Devil Backbone"

Anschließend ging es zum Surfers Beach. Dort leben viele Hippies und Aussteiger in runden Hütten und Häusern zum Teil ohne Strom und Wasseranschluss.


 Noch so drei Hippies.
 Von den Surfern aus Strandgut gebauter Hochsitz und Hütte von hinten.
 Hütte von vorne.

Tiffany kennt dort jeden. Wir fuhren bei einem Maler vorbei, der seine Hütte selbst gebaut hat und auch weitere Hütten dort baut. Wir durften seine anschauen.
Der Eingang.


 Alles da: Küche, Wohnzimmer, Bad, Hochbett.


Der Balkon mit Blick auf den Surfers Beach.


 Das neuste und größte runde Haus dort.


 So sehen die Straßen dort aus. Hier: Eine zweispurige "Autobahn".
 Tiffany hat uns an dieser Bucht auf unseren Wunsch hin abgesetzt und uns abends wieder abgeholt.


 Da isser wieder: Der Einbeinige!




So sieht ein Waschbecken binnen Sekunden aus, wenn drei Mädels ihren Plör dort platzieren.

 Abends fuhren wir mit dem Neffen von Tiffany, Jamaal, der mit der Fähre ankam, zum Fishfry. Es stellte sich heraus, dass Van ihn als "Surprise" engagiert hatte, um uns die Insel zu zeigen. Oder mit anderen Worten: 

Er hatte uns eine Nanny organisiert. 
Für das ganze Wochenende.
Wir waren zunächst überhaupt nicht begeistert. Auch wenn es ja lieb ist, dass Van sich um uns sorgt. Gut gemeint ist eben manchmal das Gegenteil von gut.


Hier unterbrechte ich den Wochenend-Bericht. Ich muss zum Strand. Ins Wasser. Mir springt sonst der Draht aus der Mütze.

Morgen schreibe ich hier weiter...
Tüss!

Und Hallo! Weiter geht's:

Bevor wir von Jamaal als private Guide wussten, hatten wir Joshua in unserer Hotelbar kennengelernt, der uns anbot am Samstag mit uns auf die Insel Harbour Island zu fahren. Denn wir wussten nicht, wie wir zur Fähre kommen könnten. Bus oder Taxi gibt es hier nicht auf der Insel.
Da er seit Jahren hier Urlaub macht (seine Großeltern haben zwei Häuser weiter ein nettes Strandhaus. Zwischen ihnen uns uns wohnt übrigens Lanny Kravitz) hat er uns vorgeschlagen uns nicht nur zur Fähre zu fahren, sondern uns den ganzen Tag die Insel zu zeigen. Wir haben uns darüber natürlich gefreut und ihn überredet uns etwas früher, als er vorgeschlagen hatte, nämlich schon um 9 Uhr, vor den Hotel abzuholen. Wir haben uns ohne Nummern auszutauschen verabschiedet.

Und nun hatten wir plötzlich Jamaal. Das konnte ja keiner ahnen!
Wir erzählten Jamaal von dem Dilemma, dass jetzt morgen früh um 9 Uhr extra jemand früh aufsteht und uns abholt. Man könne ihn ja wieder wegschicken - war Jamaals schlaue Idee.


16. März, Samstag

Das Problem löste sich jedoch tatsächlich von selbst, da Jamaal morgens so krank war (wir vermuteten, es lag an der leicht süßlich richenden Party am Vorabend), kam er gar nicht aus den Federn und so hat Joshua gar nichts von dem Überorganisationsproblem mitbekommen und wir konnten mit ihm ohne Hahnenkampf einfach abdüsen.


Am Pink Beach auf Harbour Island.
Der Sand ist wirklich rosefarben, durch den hohen Anteil roter Korallen.
Der Einbeinige!!! Da isser schon wieder!
Wieder die Heli-Yacht.
Geheimtipp von Joshua: Wir sind durch eine echt schicke Hotelanlage bis an den Strand gegangen.
Feueralarm.
Strandaufgang.
Nochmal Pink Beach. Kommt nicht so richtig rüber. Is aber wirlich Rosé.
 Sean Connery spaziert hier manchmal entlang (er hat ein Haus hier) und wünscht angeblich jedem einen "Good evening". 
Hier eine Hommage an seine Filme. ;-D


17. März, Sonntag


 Na, wer wusste etwa nicht, wie die Ananas wächst??


 Fledermäuse in einer Höhle, in der wir mit Handylicht und Flipflops ca. 200 Meter hineingegangen sind. (In 1-2 Jahren schüttele ich über diese Aktion wahrscheinlich ebenso den Kopf, wie Mama wahrscheinlich jetzt gerade. ;-*)
Kleine Schockdämpfung: Es gab einen roten Faden.


 Der Jungbrunnen.
(Wehe, er war's doch nicht!)


 Natural Pools.


 Nochmal. 


 Rundes Haus am Surfers Beach nochmal.
Diesmal wurde es uns von den beiden (reichen!) Surfern, die es gebaut haben und dort leben, von innen gezeigt.
 Auf dem Dach.


 Terasse.

 3 Engel für Kokosnüsse.

Das einzige Foto mit Jamaal.


 Und: Abflug! 
Hier: Das unendlich lange, unterirdische, viel abzweigende, komplizierte Förderbandsystem des Flughafens: Ab durch die Luke vom Counter direkt auf die Landebahn.

Der Flug hatte drei Stunden Verspätung.

 So hörten wir auf einer Mauer aus Corinnas Handy drei Stunden Musik.

 


Sechs Dampfer auf einmal ist auch hier eher selten.






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